Mittwoch, 04.02.2026

MÜNCHEN – Ein ehrgeiziges Projekt für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz nimmt Gestalt an: Am Tucherpark in München eröffnet ein modernes KI-Rechenzentrum von Deutscher Telekom, Nvidia und SAP. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für den Technologiestandort Bayern und unterstreicht die Bedeutung künstlicher Intelligenz für die Industrie.

Das Rechenzentrum entsteht mit einem Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro und soll mit 10.000 Nvidia-CPUs ausgestattet sein. Der Stromnetzanschluss nimmt schrittweise an Leistung zu und erreicht bis 2027 eine Kapazität von 24 Megawatt (MW). Die Industrial-AI-Cloud soll Unternehmen damit eine leistungsstarke Infrastruktur für KI-Anwendungen bieten.

Bayern als zweiter Rechenzentrumsstandort etabliert

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont die Bedeutung dieses Vorhabens für die Region. „Der Start der Industrial-AI-Cloud von Telekom, Nvidia und SAP ist ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort“, erklärt Aiwanger. Bayern rangiert nach installierter Leistung bereits heute als zweiter Rechenzentrumsstandort in Deutschland. Die Region verfügt über eine starke Industrie, exzellente Forschung und eine hervorragende Vernetzung – ideale Bedingungen für industrielle KI-Projekte.

Freistaat schafft verlässliche Rahmenbedingungen

Der Freistaat unterstützt solche Ansiedlungen aktiv durch den Bayerischen Aktionsplan. Aiwanger hebt hervor: „Mit der ‚Kontaktstelle Datacenter Bayern‘, koordinierten Netzanschlüssen, schnelleren Verfahren und praxistauglichen Energieeffizienzvorgaben setzen wir uns dafür ein, verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen und Arbeitsplätze im Freistaat zu schaffen.“

Die Eröffnung des KI-Rechenzentrums am Tucherpark unterstreicht Bayerns Ambition, eine führende Rolle im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu spielen.

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