Mittwoch, 22.04.2026

Bundesregierung verlängert Frist für 1.000-Euro-Krisenprämie bis Juni 2027

Unternehmen bekommen deutlich mehr Spielraum für die Auszahlung an ihre Beschäftigten.

Amy M. 21.04.2026, 11:25 Uhr 1 Min. Lesezeit Drucken
Diverse Euroscheine übereinander verteilt
Foto: Euroscheine übereinander verteilt Symbolfoto: envato / Kinek00

BERLIN – Die Bundesregierung verlängert die Frist für die 1.000-Euro-Krisenprämie deutlich. Arbeitgeber erhalten nun Zeit bis Ende Juni 2027, um diese Zahlung an ihre Mitarbeiter auszuzahlen. Ursprünglich sollte die Regelung nur für dieses Jahr gelten. Wie Handelsblatt berichtet, gibt die neue Regelung Unternehmen erheblich mehr Spielraum. Die Prämie soll Beschäftigte bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten unterstützen. Viele Arbeitgeber hatten um eine Fristverlängerung gebeten.

Mehr Flexibilität für Unternehmen

Die Verlängerung um mehrere Jahre zeigt das Entgegenkommen der Politik gegenüber der Wirtschaft. Unternehmen können die Prämie nun flexibler in ihre Finanzplanung einbauen. Die ursprüngliche Befristung auf 2026 hatte bei vielen Betrieben für Zeitdruck gesorgt. Die 1.000-Euro-Prämie soll Arbeitnehmer in der aktuellen wirtschaftlichen Lage entlasten. Hohe Inflation und gestiegene Energiekosten belasten viele Haushalte weiterhin stark. Die verlängerte Frist ermöglicht es mehr Arbeitgebern, diese Unterstützung zu gewähren.

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