Mittwoch, 04.02.2026

BERLIN – Die Sommerferien sind in vollem Gange, viele Menschen in Deutschland befinden sich bereits auf Reisen oder bereiten sich auf ihren Urlaub vor. Ein wichtiger Punkt sollte dabei nicht vergessen werden: die Reiseapotheke. „Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kann im Urlaub unerwartete Gesundheitsprobleme schnell lösen und Reisenden wertvolle Zeit ersparen“, sagt Dr. Elmar Kroth, stellvertretender HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer von Pharma Deutschland.

Schutz vor Komplikationen in abgelegenen Regionen

Ob Durchfall, Verstopfung, MĂŒckenstiche, Sonnenbrand oder Kopfschmerzen – mit den richtigen Arzneimitteln im GepĂ€ck lassen sich viele Beschwerden unkompliziert behandeln. Vor allem in abgelegenen Regionen, bei Sprachbarrieren oder wenn gewohnte Medikamente nicht verfĂŒgbar sind, ist eine eigene Reiseapotheke ein großer Vorteil.

Basis-Ausstattung mit Schmerzmitteln und Verbandsmaterial

Die Basis-Ausstattung einer Reiseapotheke sollte laut Pharma Deutschland Schmerz- und Fiebermittel sowie ein Fieberthermometer enthalten. Dazu kommen Arzneimittel gegen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung oder Übelkeit. Pflaster, sterile Wundkompressen, Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial gehören ebenso dazu wie Sonnenschutz, After-Sun-Produkte und MĂŒckenschutz.

Richtige Lagerung vor Hitze schĂŒtzen

Die richtige Lagerung ist sehr wichtig, betont Dr. Elmar Kroth: „Arzneimittel sollten stets vor Hitze, direkter Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und Staub geschĂŒtzt werden – am besten in der Originalverpackung.“ Temperaturempfindliche Medikamente wie Insulin mĂŒssen kĂŒhl, aber nicht gefroren gelagert werden.

HandgepÀck bei Flugreisen wichtig

Auf Flugreisen sind Arzneimittel immer im HandgepĂ€ck zu transportieren – im Frachtraum können Minustemperaturen herrschen. FlĂŒssigkeiten und Sprays sollten wegen der DruckverĂ€nderungen in kleinen, gut verschlossenen FlĂ€schchen mitgefĂŒhrt werden.

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