MĂNCHEN â Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat den Start des Bundes-Förderprogramms fĂŒr Wasserstoff-Nutzfahrzeuge und -Tankstellen begrĂŒĂt. Das Bundesverkehrsministerium stellt insgesamt 220 Millionen Euro bereit und will damit den Aufbau von bis zu 40 Tankstellen fördern und auĂerdem bis zu 400 Wasserstoff-Lastwagen auf die deutschen StraĂen bringen.
Aiwanger hat sich dafĂŒr eingesetzt
âDie Bundesförderung bringt zusĂ€tzlich zum bayerischen Förderprogramm neuen Schwung in die WasserstoffmobilitĂ€tâ, wie Aiwanger laut Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums sagte. âIch habe mich mehrfach bei Bundesminister Patrick Schnieder dafĂŒr eingesetzt, die von der Ampelregierung gestoppte Förderung wieder aufleben zu lassen. Es ist gut, dass dies nun umgesetzt wird.â
Chance fĂŒr bayerische Industrie
Damit sind CO2-neutrale H2-Nutzfahrzeuge konkurrenzfĂ€higer und die Tankstellen-Infrastruktur ausgebaut. âWasserstoff-MobilitĂ€t kann eine groĂe Chance fĂŒr die bayerische Industrie bringen, von MAN bis BMW und viele weitereâ, wie Aiwanger laut Pressemitteilung sagte.
Bayern hÀlt an eigenem Programm fest
Bayern hÀlt an seinem Anfang Januar gestarteten Landes-Förderprogramm mit einem Volumen von 35 Millionen Euro fest. Der erste bayerische Förderaufruf, der unmittelbar bevor stand, ist wegen des Bundesprogramms allerdings verschoben und baldmöglichst nach Beendigung des Bundesaufrufes gestartet, voraussichtlich im Mai.
Bis zu 80 Prozent Förderung
Das Bayerische Förderprogramm soll den Kauf und das Leasing von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb unterstĂŒtzen. Gefördert sind sowohl Brennstoffzellenfahrzeuge als auch Wasserstoffverbrenner in den EG-Fahrzeugklassen N1 bis N3. Die Förderung betrĂ€gt bis zu 80 Prozent der Investitionsmehrkosten gegenĂŒber konventionellen Antrieben.
Kombinierte Förderung
Das am Mittwoch vorgestellte Bundesförderprogramm setzt auf eine kombinierte Förderung, die die Errichtung öffentlich zugÀnglicher Wasserstofftankstellen mit der Beschaffung von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb verbindet. Die AntrÀge können bis 21. Mai 2026 gestellt werden.
âTechnik ist daâ
Wasserstoff komme zunehmend in der Praxis an, so der Staatsminister weiter. âH2-MobilitĂ€t ist ein zentraler Baustein fĂŒr die kĂŒnftige MobilitĂ€t. Die Technik ist da und muss nur zur Anwendung kommen. Die Vorteile von Wasserstoff wie schnelles Betanken und groĂe Reichweite liegen auf der Handâ, wie Aiwanger laut Pressemitteilung sagte.
