Sonntag, 01.02.2026

MÜNCHEN – Drei junge MĂ€nner beobachteten am Donnerstag (11.09.2025) gegen 8:16 Uhr an der S-Bahn-Haltestelle Marienplatz beim Aussteigen einen Herren, der unmittelbar vor ihnen kollabierte. Umgehend kontrollierten sie die Lebenszeichen des 63-jĂ€hrigen Mannes und setzten einen Notruf ab.

Reanimation direkt am S-Bahnsteig Marienplatz

Da die Ersthelfer einen Kreislaufstillstand feststellten, begannen sie unverzĂŒglich auf dem Bahnsteig mit der Herzdruckmassage. Zudem fĂŒhrten sie eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch und setzten einen öffentlichen Defibrillator ein. Die Besatzungen eines Notarztwagens und eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Berufsfeuerwehr ĂŒbernahmen nach ihrem Eintreffen die Maßnahmen und brachten den 63-JĂ€hrigen anschließend in eine Klinik.

Die drei jungen Ersthelfer entfernten sich leider unerkannt von der Einsatzstelle. Aufgrund ihrer Ausdrucksweise gegenĂŒber den EinsatzkrĂ€ften gehen diese allerdings davon aus, dass die MĂ€nner eine erweiterte medizinische Ausbildung haben. Zum aktuellen Zustand des Patienten liegen der Branddirektion keine Informationen vor.

Erste Hilfe kann Leben retten

GrundsĂ€tzlich muss ein Patientenzustand nach einer Reanimation nahezu immer als kritisch bezeichnet werden. Ein solches Eingreifen erhöht die Überlebenschancen allerdings um ein Vielfaches. Die Feuerwehr MĂŒnchen betont in diesem Zusammenhang, wie wichtig Erste Hilfe im Alltag ist. Den Notruf 112 zu wĂ€hlen und eine Herzdruckmassage durchzufĂŒhren, sollte jeder Mensch beherrschen. Öffentlich zugĂ€ngliche Defibrillatoren, auch AED („Automatisierter externer Defibrillator“) genannt, sind speziell fĂŒr Laien konzipiert. Sie geben nach dem Start weitere Anweisungen und können auch nicht fĂ€lschlicherweise auslösen.

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