Dienstag, 20.01.2026

MÜNCHEN – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann dankte am Montag (20.01.2026) beim traditionellen Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Polizei, dem Heiligen Sebastian, der katholischen und evangelischen Kirche für ihre Unterstützung der Polizeiarbeit. Mit deutlichen Worten verurteilte er zudem die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte.

Polizeiseelsorge als unverzichtbare Stütze

Mit rund 20 Polizeiseelsorgerinnen und Polizeiseelsorgern tragen die Kirchen wesentlich dazu bei, die Polizistinnen und Polizisten in Bayern in ihrem herausfordernden Berufsalltag zu begleiten und zu unterstützen. „Sie sind eine unverzichtbare Stütze für das Wohl unserer Polizistinnen und Polizisten und damit für die Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei. Kirche und Polizei sind in Bayern tief miteinander verbunden. Wir verstehen den Polizeiberuf als einen Dienst von Menschen für Menschen und für unsere Gesellschaft“, betonte Herrmann.

Herrmann sieht Glaube als Stütze im Dienst

Für viele Polizistinnen und Polizisten in Bayern hat die Verankerung im christlichen Glauben eine immense Bedeutung, besonders in belastenden Einsatzsituationen. Sie handeln entsprechend der Präambel des Grundgesetzes „in Verantwortung vor Gott und den Menschen.“

Mit Blick auf die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verurteilte der Minister die Angriffe auf Einsatzkräfte aufs Schärfste: „Jeder Angriff auf einen Polizeibeamten ist ein Angriff auf unseren Rechtsstaat, auf die Sicherheit unserer Gesellschaft und auf die Grundwerte, auf denen unser Land aufgebaut ist. In Bayern haben unsere Einsatzkräfte die volle Rückendeckung der Staatsregierung. Gewalt gegen diejenigen, die sich für uns alle einsetzen und uns schützen, ist inakzeptabel.“

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Felix Kirberg

Werkstudent in der Redaktion der VifograVision GmbH