Samstag, 10.01.2026

ERLANGEN – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am Montag (24.11.2025) bei der „Waldweihnacht“ auf dem Schloßplatz in Erlangen anlĂ€sslich der beginnenden Weihnachtsmarktsaison die aktuelle bayernweite Sicherheitslage vorgestellt. „Wir haben derzeit keine Hinweise auf eine konkrete GefĂ€hrdung von WeihnachtsmĂ€rkten in Bayern“, gab der Minister Entwarnung.

Polizei uniformiert und zivil stark prÀsent

Die Sicherheitsbehörden und die Bayerische Polizei sorgen fĂŒr einen umfassenden Schutz, damit die Besucher die MĂ€rkte friedlich genießen können. Der Minister betonte, dass die Sicherheitskonzepte umfassend ĂŒberprĂŒft und die Schutzmaßnahmen bei Bedarf angepasst wurden. Die Polizei wird uniformiert und zivil stark prĂ€sent sein. Dabei unterstĂŒtzen auch EinsatzzĂŒge der PolizeiprĂ€sidien und der Bereitschaftspolizei.

Selektive Personen- und Taschenkontrollen

Die PolizeikrĂ€fte fĂŒhren zudem selektive Personen- und Taschenkontrollen durch, unter anderem zur ÜberprĂŒfung des seit Oktober 2024 geltenden Messerverbots auf WeihnachtsmĂ€rkten. Herrmann erklĂ€rte, dass die Verantwortung fĂŒr die Sicherheit grundsĂ€tzlich beim Veranstalter liegt. Die örtlich zustĂ€ndige kommunale Sicherheitsbehörde entscheidet, ob und in welchem Umfang Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.

Individuelle Sicherheitskonzepte statt Standard

„Sicherheitsmaßnahmen können vielfĂ€ltig sein und reichen von der Auswahl eines geeigneten Veranstaltungsortes ĂŒber den Einsatz von Sicherheits- und Ordnungsdiensten bis hin zu technischen Sperren wie ZĂ€unen oder Einfahrsperren“, so Herrmann. Sicherheitskonzepte sollten nicht „standardmĂ€ĂŸig“ verlangt werden, sondern jeweils auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort zugeschnitten sein.

Appell gegen Angst

„Vor lauter Angst vor AnschlĂ€gen sollten wir nicht unser Leben verĂ€ndern“, appellierte der Minister. „Es gibt keinen Grund, wegen Sicherheitsbedenken auf einen Besuch eines Weihnachtsmarktes in Bayern zu verzichten.“

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