Samstag, 10.01.2026

BÄRNAU – Beamte der Bundespolizeiinspektion Waidhaus kontrollierten am Donnerstagabend (08.01.2026) einen Wagen mit lebender Fracht. Neben zwei ukrainischen Staatsangehörigen im Alter von 28 und 34 Jahren saßen auch mehrere Vierbeiner auf der Ladefläche des Transporters.

Fünf Katzen und zwölf Hunde

In den Tiertransportboxen stellten die Beamten fünf Katzen und zwölf Hunde fest. Für einen Teil der Tiere hatten die Frauen ukrainische Heimtierausweise dabei. Für mehrere Tiere fehlten entsprechende Dokumente jedoch vollständig.

Blanko-Ausweise und Impfdosen gefunden

Zudem fanden die Bundespolizisten im Fahrgastraum vorausgefüllte und blanko Heimtierausweise, Labortestunterlagen, leere Impfdosen und Spritzen. Die Frauen konnten für mehrere Tiere keine Dokumente vorlegen, die für den Transport nach Deutschland vorgeschrieben sind.

Veterinäramt prüft Tierzustand

Die Bundespolizei verständigte umgehend das zuständige Veterinäramt des Landkreises Tirschenreuth. Ein Amtstierarzt begutachtete den Zustand der Hunde und Katzen vor Ort.

Ermittlungen wegen Tierschutzrecht

Die weiteren Ermittlungen sollen nun klären, warum die Tiere nach Deutschland gebracht werden sollten und in welchem Umfang Verstöße gegen das Tierseuchen- und Tierschutzrecht vorliegen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass für einzelne Tiere keine gültigen Papiere existieren, werden die Tiere in die Obhut eines Tierheims übergeben.

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