Donnerstag, 12.02.2026

MÜNCHEN – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat die Auslobung des Bayerischen BiodiversitĂ€tspreises 2026 gestartet. Unter dem Motto „Mehr BiodiversitĂ€t durch naturnahe Hecken und SĂ€ume“ können sich Interessierte ab sofort um den mit 25.000 Euro dotierten Preis bewerben.

Hecken als wahre Lebensadern der Natur

„Unsere heimische Kulturlandschaft lebt von ihrer Vielfalt – sie ist ein Schatz, den es zu bewahren gilt“, betonte Glauber bei der Vorstellung des Preises. Hecken und SĂ€ume mögen unscheinbar wirken, sind aber wahre Lebensadern der Natur. Sie bieten RĂŒckzugsrĂ€ume, LebensstĂ€tten und Nahrungsquellen fĂŒr zahlreiche Tiere.

Von Neuntöter bis Feldhase

Die wertvollen Strukturen sind Lebensraum fĂŒr zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Von brĂŒtenden Vögeln wie Neuntöter und Zaunkönig bis hin zu Feldhasen und RebhĂŒhnern, die dort Schutz finden. Ihre blĂŒhenden StrĂ€ucher und bunten SĂ€ume bieten Insekten wertvolle Nahrung und tragen zum Biotopverbund bei.

ZusĂ€tzlich Sonderpreis fĂŒr Schulklassen

Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. 2026 gibt es zusĂ€tzlich einen Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro fĂŒr Schulklassen. Bis zum 31. Januar 2026 können die Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Bewerben können sich Vereine, VerbĂ€nde, Kommunen, Schulen, Kirchen sowie Einzelpersonen mit thematisch passenden Projekten.

Instrument der Bayerischen BiodiversitÀtsstrategie

Der BiodiversitĂ€tspreis ist von der gemeinnĂŒtzigen Stiftung „Bayerischer Naturschutzfonds“ ausgelobt, deren Stiftungsratsvorsitzender Umweltminister Glauber ist. Der Preis ist ein Instrument aus der Bayerischen BiodiversitĂ€tsstrategie zum Erhalt der natĂŒrlichen Vielfalt in Bayern.

Bewerbungen nimmt der Bayerische Naturschutzfonds ĂŒber das Online-Portal entgegen.

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