Donnerstag, 12.02.2026

NÜRNBERG – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute 224 Schülerinnen und Schüler für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement als „Coolrider“ geehrt. Bei der Jahresveranstaltung in Nürnberg würdigte der Minister das Einsatz dieser jungen Helfer im öffentlichen Nahverkehr. „Ihr seid echte Vorbilder! Ihr nehmt freiwillig eine verantwortungsvolle Aufgabe wahr und sorgt mit eurem Einsatz für mehr Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Nahverkehr“, sagte Herrmann.

Konflikthelfer in Bus und Bahn

Die Coolrider lösen mögliche Problemsituationen durch deeskalierende Kommunikation. Nach dem Motto „Hinschauen statt Wegschauen“ stehen sie allen Fahrgästen als kompetente Konflikthelfer zur Verfügung. Damit zeigen diese Schüler Zivilcourage an Orten, wo andere nur danebenstehen.

Herrmann lobte das Engagement der jungen Menschen: „Ihr zeigt Zivilcourage, wo andere nur danebenstehen. Ihr habt den Mut, Verantwortung zu übernehmen. Ich finde es großartig, dass ihr euch schon in jungen Jahren so vorbildlich für das Gemeinwohl engagiert. Mit eurem Handeln setzt ihr ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und tragt spürbar zu mehr Sicherheit und einem respektvollen Miteinander bei.“

Ein erfolgreiches Projekt mit Modellcharakter

Das Coolrider-Projekt startete im Jahr 2002 als gemeinsame Initiative der Verkehrs-AG Nürnberg (VAG), der Bayerischen Polizei und örtlichen Schulen. Seitdem haben rund 7.500 Schülerinnen und Schüler an etwa 100 Schulen in über 30 Städten und Gemeinden in Bayern ihre Ausbildung zu Coolridern abgeschlossen. „Das ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Dieses innovative Vorzeigeprojekt zeigt, was möglich ist, wenn Engagement, Verantwortung und gute Ideen zusammenkommen“, betonte der Innenminister.

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