Samstag, 31.01.2026

SCHWEINFURT – Die Stadt Schweinfurt beteiligt sich seit 2025 an der Partnerschaft fĂŒr Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Ein breites BĂŒndnis aus Verwaltung, Zivilgesellschaft und einem Jugendforum koordiniert die AktivitĂ€ten. Das Ziel dabei ist, demokratische Werte zu stĂ€rken, die BĂŒrger aktiv einzubinden und Vielfalt sichtbar zu machen.

Bundesministerium fördert Demokratie-Programm

Vereine und Initiativen können ĂŒber einen Aktions- und Initiativfonds finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr Projekte beantragen, die Demokratie fördern, Extremismus vorbeugen und ein respektvolles Miteinander stĂ€rken. Bereits in der ersten JahreshĂ€lfte stellten rund 14 Initiativen AntrĂ€ge – das BĂŒndnis stimmte ĂŒber alle Projekte ab. Das Bundesministerium fĂŒr Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert das Programm.

NSU-Ausstellung mahnt vor rechter Gewalt

Die ersten Projekte zeigen bereits Wirkung: Eine Ausstellung ĂŒber die Opfer der NSU erinnerte BĂŒrger an die Gefahren rechter Gewalt. Ein Feriencamp vermittelte rund 40 Grundschulkindern spielerisch demokratische Grundwerte. Im Projekt „Community Art – Demokratie leben“ setzen sich BĂŒrger kĂŒnstlerisch mit der Frage auseinander: Was bedeutet Demokratie fĂŒr uns? Das Projekt „Alltagshelfer – FĂŒreinander Miteinander“ bringt Ehrenamtliche zusammen, die sich fĂŒr mehr RĂŒcksicht in den öffentlichen RĂ€umen der Stadt einsetzen.

Arbeitsgruppen entwickeln passgenaue Strategien

Zwei Arbeitsgruppen sorgen fĂŒr die praktische Umsetzung: Die AG Öffentlichkeitsarbeit macht die AktivitĂ€ten in Schweinfurt sichtbar. Die AG Kommunales Handlungskonzept erarbeitet Strategien, die sich an den BedĂŒrfnissen der Stadt und ihrer BĂŒrger orientieren. Die Koordinierungs- und Fachstelle beim Verein Interkult e.V. berĂ€t Interessierte bei der Antragstellung, wĂ€hrend die Stabsstelle Integration der Stadt Schweinfurt die Fördermittel abwickelt.

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