Donnerstag, 15.01.2026

AUGSBURG – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gemeinsam mit Augsburgs Polizeipräsident Martin Wilhelm und Oberbürgermeisterin Eva Weber die neue polizeiliche Videoüberwachung am Augsburger Hauptbahnhof vorgestellt. „Auch im Jahr 2026 setzen wir unsere konsequente Sicherheitsstrategie fort“, betonte Herrmann.

50.000 Reisende täglich

„Die Sicherheit im öffentlichen Raum, insbesondere an Brennpunkten wie Bahnhofsplätzen und Innenstädten, hat für uns hohe Priorität. Die polizeiliche Videoüberwachung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein“, so der Minister. Der Augsburger Hauptbahnhof wird täglich von rund 50.000 Reisenden genutzt und ist damit der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Großraum Augsburg.

Königsplatz bereits erfolgreich

Der Innenminister hob hervor, dass die Bayerische Polizei bereits seit mehreren Jahren die Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten mit großem Erfolg einsetzt. Die Videoüberwachung am Königsplatz in Augsburg habe in zahlreichen Fällen zur Aufklärung bedeutender Straftaten beigetragen.

3,8 Millionen Euro für ganz Bayern

Herrmann unterstrich, dass die Bayerische Staatsregierung nachhaltig in die Sicherheitsarchitektur investiere: „Insgesamt stehen 3,8 Millionen Euro zur Verfügung, um den weiteren Ausbau der Videoüberwachung in Bayern voranzubringen. Damit beschaffen wir neue Kameras, wie hier in Augsburg, und erneuern bestehende Videoüberwachungsanlagen.“

Zusammenarbeit mit Bundespolizei

Die Videoüberwachung der Bayerischen Polizei im Umfeld der Bahnhöfe ergänzt die Videomaßnahmen der Bundespolizei, die im Bahnhofsgebäude zuständig ist. „Unser Ziel ist ein intensiver, gegenseitiger Live-Austausch von Bildaufnahmen“, so Herrmann. Zudem werde verstärkt auf gemeinsame Streifen der Bayerischen Polizei mit der Bundespolizei gesetzt.

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