Mittwoch, 14.01.2026
FRANKREICH – Wer in den Sommerferien nach Frankreich reist und dort ins Freibad oder den Hotelpool will, sollte beim Packen genau hinschauen: Weite Badeshorts sind in vielen öffentlichen Badeanstalten verboten. Stattdessen ist eine enge Badehose Pflicht – sonst heißt es: draußen bleiben!

Uraltes Gesetz sorgt fĂŒr klare Regeln

Das Verbot geht auf ein Gesetz aus dem Jahr 1903 zurĂŒck. Es gilt bis heute – selbst ein Versuch der Stadt Grenoble, es 2022 zu lockern, scheiterte an der Regierung. Der Grund: Hygiene. Weite Shorts gelten in Frankreich als Straßenkleidung. Wer damit ins Wasser geht, könnte Staub, Schmutz und Keime ins Becken bringen.

Speedo statt Shorts – und das aus gutem Grund

Enge Badehosen hingegen wĂŒrden in der Regel nur zum Schwimmen getragen und gelten deshalb als hygienischer. Auch rutschige Böden durch tropfende Shorts und unnötig ausgeschwemmtes Wasser sollen so verhindert werden. Die Regelung betrifft sowohl FreibĂ€der als auch Hotelpools und Wasserparks. Wer in den kommenden Wochen seinen Frankreich-Urlaub antritt, sollte also lieber zur knappen Badehose greifen – oder riskiert, nicht ins kĂŒhle Nass zu dĂŒrfen.
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