BAYERN – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bei der Führungskräftetagung des Landesfeuerwehrverbands deutlich gemacht, dass der Freistaat seine Feuerwehren massiv unterstützt. Der Minister kündigte an, dass die Staatsregierung die Rahmenbedingungen für den Feuerwehrdienst in Bayern weiter verbessert und neue Lösungen vorantreibt. „Unsere Feuerwehrfrauen und -männer leisten einen unersetzlichen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Freistaat“, betonte Herrmann.
Feuerwehrgesetz schafft neue Spielräume
Ein zentraler Erfolg wurde bereits mit der Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes im vergangenen Jahr erreicht. Die Anhebung der Altersgrenze auf das gesetzliche Renteneintrittsalter und die Einführung einer expliziten Regelung für die Entschädigung von Ausbildern sollen Engpässe in den Feuerwehren entlasten. „Damit stellen wir entscheidende Weichen für die Zukunft“, erklärte der Innenminister.
Großinvestitionen in Katastrophenschutz und Ausbildung
Die finanzielle Unterstützung durch den Freistaat ist erheblich. Bayern investierte in den letzten Jahren insgesamt 92 Millionen Euro für den Katastrophenschutz. „Dieses hohe Niveau schreiben wir auch im Entwurf des Doppelhaushalts 2026/2027 weiter fort“, versicherte Herrmann. Die Staatsregierung hält damit an ihrer Unterstützung fest, um beste Voraussetzungen für die Einsatzkräfte zu schaffen.
Auch die Ausbildung erhält massive Mittel. Seit 2011 flossen über 122 Millionen Euro in die drei Staatlichen Feuerwehrschulen. Das Lehrgangsangebot erweitert sich kontinuierlich, und die Schulen bauen ihre Kapazitäten aus. Für aktuelle Baumaßnahmen an allen drei Einrichtungen plant der Freistaat weitere millionenschwere Investitionen.
Größter Mitgliederverband in Deutschland
Der Landesfeuerwehrverband repräsentiert mit rund 325.000 Feuerwehrfrauen und -männern den stärksten Mitgliederverband innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Staatsregierung und Verband bildet die Grundlage dieser Förderung, wie Herrmann bei der Klausur- und Führungskräftetagung in Dietfurt deutlich machte.

