Donnerstag, 22.01.2026

SCHÖNBERG – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat der Sesotec GmbH eine Förderurkunde ĂŒber einen Investitionszuschuss ĂŒberreicht. Der niederbayerische Maschinen- und Anlagenbauer mit Sitz im Landkreis Freyung-Grafenau zĂ€hlt zu den grĂ¶ĂŸten Arbeitgebern der Region und stĂ¶ĂŸt aufgrund seines Wachstums seit Jahren an KapazitĂ€tsgrenzen.

UnabhÀngiger von auslÀndischen Lieferketten

Aiwanger betonte bei der Übergabe: „Jede Investition in unsere heimische Wirtschaft stĂ€rkt unsere WettbewerbsfĂ€higkeit und sichert Wertschöpfung in Bayern“, wie er laut Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums sagte. Gerade in Zeiten zunehmender handelspolitischer Unsicherheiten mĂŒssen die Unternehmen im Land gestĂ€rkt und unabhĂ€ngiger von auslĂ€ndischen Lieferketten werden.

US-Zölle treffen Maschinenbau hart

Besonders der exportorientierte Maschinen- und Anlagenbau sei aktuell stark gefordert. „Wenn aus den USA mit immer neuen Zöllen gedroht wird, trifft das unsere mittelstĂ€ndisch geprĂ€gte Maschinenbaubranche hart“, wie Aiwanger laut Pressemitteilung sagte. Die Auswirkungen eines Zollsatzes von 15 Prozent auf US-Importe sind noch nicht absehbar. Hinzu kommen deutlich höhere Stahl- und Aluminiumzölle.

60 neue ArbeitsplÀtze entstehen

Zur konkreten Förderung sagte der Minister: „Die Regionalförderung kurbelt die Wertschöpfung vor Ort an und schafft sichere ArbeitsplĂ€tze im lĂ€ndlichen Raum“, wie er laut Pressemitteilung sagte. Sesotec investiert in den Bau eines weiteren FirmengebĂ€udes und schafft damit rund 60 neue ArbeitsplĂ€tze.

Förderung aus Landes- und Bundesmitteln

Die Sesotec GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Maschinen zur Fremdkörperdetektion, Materialsortierung sowie Materialanalyse. Die Förderung setzt sich aus Landesmitteln aus der Bayerischen Regionalförderung sowie aus Bundesmitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zusammen und ergĂ€nzt die Investitionen des Unternehmens am Standort Schönberg.

Maschinenbau grĂ¶ĂŸter industrieller Arbeitgeber

Der Maschinen- und Anlagenbau bildet den Kern der deutschen InvestitionsgĂŒterindustrie. Mit ĂŒber einer Million BeschĂ€ftigten ist er der grĂ¶ĂŸte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Die Branche ist hochinnovativ, stark exportorientiert und zĂ€hlt mit rund zehn Prozent der gesamtwirtschaftlichen internen Aufwendungen fĂŒr Forschung und Entwicklung zu den forschungsstĂ€rksten Industriesektoren.

Teilen.