GEISENFELD – Eine 61-jährige Verkehrsteilnehmerin bemerkte am Sonntagmittag (18.01.2026) gegen 12:40 Uhr in der Augsburger Straße in Geisenfeld an einer Bushaltestelle einen Mann, der neben einem Auto stand und versuchte, andere Fahrzeuge anzuhalten. Als die 61-Jährige den Mann fragte, ob er Hilfe benötige, entgegnete dieser, dass er Geld für Sprit brauche.
Flucht nach Kennzeichen-Notiz
Als sich die Frau das Kennzeichen des Fahrzeugs notierte – es handelte sich um einen Dacia mit polnischer Zulassung – stieg der Mann unvermittelt ein und fuhr in Richtung Forstwiesen/Manching davon. Es ist wahrscheinlich, dass es sich um einen sogenannten „Spritbettler“ handelte.
Polizei warnt vor Masche
Erfahrungsgemäß ist ein Hilfebedürfnis hier nur vorgetäuscht, um an Geld zu gelangen. Oftmals werden als „Sicherheit“ billiger Modeschmuck oder nicht mehr gültige ausländische Banknoten übergeben, auch eine spätere Überweisung des Betrages wird versprochen. Im konkreten Fall kam es glücklicherweise nicht zu einer Geldübergabe. Das Fahrzeug konnte im Zuge einer Fahndung nicht mehr festgestellt werden.
