NEUBURG AN DER DONAU – Ein Fall von Führerschein-Tourismus flog am Donnerstag (02.01.2026) gegen 14:10 Uhr bei einer Verkehrskontrolle in der Amlerstraße in Neuburg an der Donau auf. Ein 31-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger geriet ins Visier der Polizei.
Die Beamten unterzogen den 31-jährigen Neuburger einer Verkehrskontrolle. Dabei fiel auf, dass sein bulgarischer Führerschein auf das Jahr 2025 datiert war. Der Mann lebt allerdings bereits seit sechs Jahren dauerhaft in Deutschland.
Im Verlauf der Kontrolle gab der Fahrer zu, seine deutsche Fahrerlaubnis gegen einen bulgarischen getauscht zu haben. Der Grund: Er wollte die Fahrerlaubnisklassen C und CE für Lastkraftwagen erlangen. Dieses Vorgehen verstößt gegen die geltenden Regelungen zum Führerscheinerwerb. Aufgrund des Verdachts eines Wohnsitzverstoßes läuft nun ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 31-Jährigen. Die Polizei ermittelt in dem Fall weiter.
