Sonntag, 01.02.2026

NEUSTADT BEI COBURG – Eine 59-jĂ€hrige Frau aus Neustadt bei Coburg wollte fĂŒr ihren Vater einen Nachsendeauftrag stellen und suchte im Internet nach der entsprechenden Webseite. Wie die Polizei Neustadt bei Coburg am Mittwoch (23.07.2025) mitteilte, tappte sie dabei in eine perfide Abzocke-Falle: Die Frau fand die Internetseite „nachsendung-post.de“ und glaubte, es handele sich dabei um das offizielle Angebot der Deutschen Post.

Vermeintlicher Nachsendeauftrag nur vermittelt

Nichts ahnend stellte sie ĂŒber diese Webseite den gewĂŒnschten Nachsendeauftrag fĂŒr ihren Vater. Doch tatsĂ€chlich hatte sie einen dubiosen Dienstleister mit Sitz in Dubai beauftragt. Das böse Erwachen kam mit der Rechnung: Die 59-JĂ€hrige muss nun nicht nur die 129 Euro an die Dubai-Firma zahlen, sondern zusĂ€tzlich noch die regulĂ€ren Kosten fĂŒr die tatsĂ€chliche Postnachsendung direkt bei der Deutschen Post begleichen. Die Abzocke-Firma hatte lediglich den Auftrag an die Post weitergeleitet und dafĂŒr eine völlig ĂŒberzogene GebĂŒhr kassiert.

Verbraucherzentrale warnt vor der Masche

Die Verbraucherzentralen Hamburg Niedersachsen warnten bereits vor dieser perfiden Abzocke-Masche. Die BetrĂŒger nutzen tĂ€uschend Ă€hnliche Webseiten, um ahnungslose Kunden in die Falle zu locken und fĂŒr einfache Dienstleistungen Wucherpreise zu verlangen. Laut Verbraucherzentrale seien bereits Sammelklagen anhĂ€ngig. Um nicht auf solche Maschen hereinzufallen, raten die VerbraucherschĂŒtzer, fĂŒr Dienstleistungen der Post immer die offizielle Website „deutschepost.de“ zu nutzen und im Zweifel das Impressum der Seite zu prĂŒfen.

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