KULMBACH â Ein dreister Love-Scammer hat sich als Tesla-Chef Elon Musk ausgegeben und eine 76-jĂ€hrige Kulmbacherin um 18.000 Euro betrogen. Nur die Aufmerksamkeit eines Bankmitarbeiters verhinderte am Montag (27.10.2025) einen noch gröĂeren Schaden.
Falscher MilliardÀr baut Vertrauen auf
Die Seniorin stand bereits seit Anfang Oktober mit dem unbekannten TĂ€ter ĂŒber soziale Netzwerke in Kontakt. Der BetrĂŒger gab sich als Elon Musk aus und baute systematisch eine emotionale Beziehung zu seinem Opfer auf. ZunĂ€chst bot er der gutglĂ€ubigen Frau an, sie bei einer angeblich gewinnbringenden Geldanlage zu unterstĂŒtzen. Die 76-JĂ€hrige investierte daraufhin 18.000 Euro.
Krankenhaus-LĂŒge als neuer Trick
Am Montag wollte der falsche MilliardĂ€r erneut Geld von der Kulmbacherin. Er behauptete, im Krankenhaus zu liegen und dringend 20.000 Euro fĂŒr eine lebensrettende Operation zu benötigen. Die Seniorin begab sich zu ihrer Bankfiliale in Kulmbach, um das Geld auf ein italienisches Konto zu ĂŒberweisen.
Aufmerksamer Bankmitarbeiter rettet vor weiterem Schaden
Der aufmerksame Bankmitarbeiter erkannte den ungewöhnlichen Vorgang sofort und verstĂ€ndigte umgehend die Polizei. Dadurch konnte verhindert werden, dass die 76-JĂ€hrige weitere 20.000 Euro an den BetrĂŒger verliert. Die Ermittlungen ergaben, dass die Seniorin Opfer eines sogenannten âLove-Scamsâ geworden war â einer Betrugsmasche, bei der TĂ€ter ĂŒber das Internet emotionale Beziehungen aufbauen, um spĂ€ter Geld zu erpressen.
Polizei warnt vor Online-BetrĂŒgern
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen BetrugsfĂ€llen: Seien Sie misstrauisch, sollten Online-Bekanntschaften Geld von Ihnen fordern â insbesondere, wenn Sie die Person nicht persönlich kennen. Seriöse MilliardĂ€re bitten nicht ĂŒber soziale Netzwerke um Geld fĂŒr Operationen.
