Montag, 09.02.2026

MÜNCHEN – Das Bayerische Wirtschaftsministerium startet heute die Bewerbungsphase für „BAYERNS BEST 50“. Mit dieser Auszeichnung ehrt der Freistaat inhabergeführte Unternehmen, die in den vergangenen fünf Jahren überdurchschnittliches Mitarbeiter- und Umsatzwachstum zeigten. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont die wirtschaftliche Bedeutung dieser Betriebe: „Der Mittelstand genießt bei uns in Bayern höchste Wertschätzung und hat Ehren verdient.“

Die Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ermittelt die Preisträger im Auftrag des Ministeriums nach objektiven Kriterien. Der Preis wird bereits zum 25. Mal verliehen.

Unternehmerin des Jahres und Sonderpreise

Ein Höhepunkt des Wettbewerbs ist die erneute Ehrung der „Bayerischen Unternehmerin des Jahres“. Diese Auszeichnung basiert auf dem wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sowie der aktiven, gestaltenden Rolle der Unternehmerin im Betrieb. Aiwanger hebt die gesellschaftliche Relevanz hervor: „Wir setzen bewusst ein Zeichen für mehr weibliche Führungskräfte und machen unternehmerische Erfolgsgeschichten von Frauen sichtbar.“

Darüber hinaus vergibt das Ministerium zwei Sonderpreise an besonders ausbildungsintensive Betriebe. Der Mittelstand sichert qualifizierte Ausbildungsstellen – rund 80 Prozent aller Auszubildenden arbeiten dort. In diesem Jahr kommt ein zusätzlicher Sonderpreis hinzu, der Unternehmen mit vorbildlichen Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards (ESG) honoriert. Diese Auszeichnung würdigt nachhaltige und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken.

Bewerbungen bis Ende März möglich

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 27. März 2026 bewerben. Nähere Informationen zu den Bewerbungsmöglichkeiten und Teilnahmevoraussetzungen stehen unter www.bb50.de bereit. Die feierliche Preisverleihung findet am 30. Juli 2026 in Schloss Schleißheim statt. Aiwanger unterstreicht die Unterstützungshaltung der Staatsregierung: „Wir in Bayern setzen auf Vertrauen statt Gängelung und unterstützen den Mittelstand, wo wir können – weil unsere inhabergeführten Unternehmen das Rückgrat der bayerischen Wirtschaft sind.“

Teilen.