ABSBERG/WEISSENBURG – Was als geplanter Polizeieinsatz beginnt, eskaliert am Dienstagnachmittag (27.01.2026) zu einer lebensgefährlichen Verfolgungsjagd! Zwei bewaffnete Männer rasen im Mercedes davon und eröffnen das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos. Die Beamten schweben in akuter Lebensgefahr!
Schüsse knallen – SEK unter Beschuss
Gegen 17 Uhr die Schockminute: Die SEK-Beamten stellen vor dem Wohnanwesen in Absberg einen Mercedes A 200 mit niederländischer Zulassung fest. Zwei Männer sitzen drin. Als die Polizisten das Auto kontrollieren wollen, gibt der Fahrer plötzlich Vollgas! Der Mercedes rast los in Richtung Pfofeld – dann fallen die ersten Schüsse! Aus dem flüchtenden Wagen feuern die Täter auf die verfolgenden Beamten. „Mindestens zweimal in Richtung der Beamten geschossen“, wie Polizeisprecher Michael Konrad später bestätigt.
Raserei mit Tempo 100 durch Wohngebiete
Jetzt beginnt eine dramatische Hetzjagd durch Mittelfranken! Der Polizeihubschrauber steigt auf, verfolgt den rasenden Mercedes aus der Luft. Die Killer-Fahrt führt über Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim – mit Geschwindigkeiten weit über 100 km/h mitten durch Wohngebiete! Unbeteiligte Bürger geraten in akute Lebensgefahr. „Bei den Geschwindigkeiten sind natürlich unbeteiligte Verkehrsteilnehmer immer in akuter Gefahr“, wie Konrad die dramatische Lage schildert.
Erneute Schüsse – SEK schießt zurück
Die Situation eskaliert weiter! Im Bereich Holzinger Straße/Am Sand feuern die Gangster erneut auf die Polizisten. Kugeln schlagen ein! Die Beamten haben keine Wahl mehr – sie geben ihrerseits gezielte Schüsse auf die Reifen des Fluchtfahrzeugs ab. Die Täter müssen gestoppt werden, bevor noch mehr Menschen in Gefahr geraten!
Horror-Crash beendet Amokfahrt
Kurz vor 18 Uhr das dramatische Ende! Am Kreisverkehr Emetzheimer Straße verliert der Fahrer die Kontrolle. Der Mercedes kracht mit voller Wucht in ein unbeteiligtes Fahrzeug! Beide Insassen des Fluchtautos klemmen ein. Das SEK ist sofort zur Stelle – die Spezialeinheit schießt auf einen Reifen des stehenden Mercedes. Kein Entkommen mehr!
Bilanz des Terrors
Die dramatische Jagd fordert ihren Tribut! Bei den beiden festgenommenen Insassen des Mercedes handelt es sich um zwei türkische Männer im Alter von 23 und 24 Jahren. Durch den heftigen Crash ziehen sich Fahrer und Beifahrer Verletzungen zu. Schwer verletzt kommen sie unter Polizeibegleitung ins Krankenhaus. Drei tapfere SEK-Beamte erlitten im Rahmen des lebensgefährlichen Zugriffs Verletzungen und mussten ärztlich behandelt werden. Die Insassen des gerammten Autos hatten Riesenglück – sie erlitten keine schwereren Verletzungen, kamen jedoch vorsorglich ebenfalls ins Krankenhaus.
Todesschuss knapp verfehlt
Das ganze Ausmaß der Gefahr zeigt sich erst jetzt: Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest! Die Kugel hat nur knapp ihr Ziel verfehlt. Es hätte tödlich enden können!
Dritter Komplize geschnappt
Zurück in Absberg lauert das SEK dem Wohnanwesen auf. Als kurze Zeit später eine männliche Person (30, türkisch) das Wohnhaus verlassen will, schlagen die Beamte blitzschnell zu! Festnahme! Im Rahmen dessen zog sich der 30-Jährige eine Kopfplatzwunde zu.
Haftbefehl wegen Mordversuch
Die Staatsanwaltschaft Ansbach lässt nicht mit sich spaßen: Haftantrag gegen den 24-jährigen Beifahrer wegen versuchten Mordes! Gegen den 23-jährigen Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Ansbach. Brennende Fragen bleiben: Warum waren die Männer bewaffnet? Was sollte hier verdeckt werden? Die Ermittler prüfen auch, inwieweit die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.
Zeugen gesucht
Personen, die im Rahmen der Flucht auf besagter Strecke gefährdet oder gar geschädigt sind, bittet die Polizei, sich unter der Rufnummer 0911 / 21123333 zu melden.

