NĂRNBERG â Die Kreisarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in NĂŒrnberg hat einen neuen Vorsitzenden: Kai StĂ€hler, Vorstandsvorsitzender der Stadtmission NĂŒrnberg, ĂŒbernimmt diese wichtige Funktion fĂŒr zwei Jahre. âSoziale Dienste sind unverzichtbar fĂŒr eine solidarische Stadtgesellschaftâ, sagt StĂ€hler.
Warnung vor schleichendem Abbau sozialer Angebote
âDeshalb mĂŒssen diese von den KostentrĂ€gern auskömmlich finanziert werden. Sonst droht ein schleichender Abbau sozialer Angeboteâ, warnt er in diesem Zusammenhang. Die Kreis-AG regelt die reibungslose Zusammenarbeit der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in NĂŒrnberg und tritt fĂŒr die Interessen der Wohlfahrt ein.
Zur Kreis-AG gehören das Referat fĂŒr Jugend, Familie und Soziales als Vertreterin der Stadt NĂŒrnberg, der NĂŒrnberger Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt, der Kreisverband NĂŒrnberg-Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes, der Caritasverband NĂŒrnberg, der Bezirksverband Mittelfranken des ParitĂ€tischen Wohlfahrtsverbands, die Israelitische Kultusgemeinde NĂŒrnberg und die Stadtmission NĂŒrnberg als Vertreterin der Diakonie.
Finanzierung wird bestimmendes Thema
Der Vorsitz der Kreis-AG wird alle zwei Jahre neu vergeben. Bei der jĂŒngsten Wahl fiel das Votum auf Kai StĂ€hler. âIch danke den Mitgliedern fĂŒr ihr Vertrauen und setze mich gerne fĂŒr die Wohlfahrtsorganisationen ein â gerade in einer Phase, in der viele WohlfahrtsverbĂ€nde damit zu kĂ€mpfen haben, dass ihre Angebote nicht ausreichend refinanziert sindâ, sagt StĂ€hler.
âDie Finanzierung wird das bestimmende Thema in den nĂ€chsten Jahren sein. Dabei gehören soziale Dienste zur Daseinsvorsorge in der Stadt. Was Wohlfahrtsorganisationen leisten, ist fundamental fĂŒr sozialen Frieden.â
150.000 Menschen jÀhrlich betreut
Die der Kreis-AG angehörenden Organisationen kĂŒmmern sich in NĂŒrnberg und der Region jedes Jahr um rund 150.000 Menschen in den unterschiedlichsten Lebenslagen. AuĂerdem sind sie Arbeitgeber von mehreren Tausend Mitarbeitenden. Kai StĂ€hler ist auch Vorsitzender der Bezirksarbeitsgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege in Mittelfranken.
