EICHSTĂTT â Musik war der rote Faden, der den an Veranstaltungen reichen, vorletzten Tag der Willibaldswoche 2025 prĂ€gte. Musik spielte im Rahmen der Willibaldswoche schon des Ăfteren eine besondere Rolle, etwa beim Tag der Kinderchöre 2014. Heuer gab es erstmals einen Gospel-Begegnungstag.
200 SĂ€nger ohne ErmĂŒdungserscheinungen
Rund 200 SĂ€ngerinnen und SĂ€nger waren dazu nach EichstĂ€tt gekommen. Domkantorin Deborah Faul konnte Frauen und MĂ€nner aus gut einem Dutzend Gospelchören aus dem Bistumsgebiet in der Schutzengelkirche begrĂŒĂen, vier allein aus Ingolstadt. Ăber zwei Stunden probte der groĂe Chor ohne jegliche ErmĂŒdungserscheinungen die fĂŒnf StĂŒcke, die Faul fĂŒr das Abendkonzert am Domplatz ausgewĂ€hlt hatte. Sie habe zum ersten Mal einen so groĂen Projektchor dirigiert und staune ĂŒber die Energie, Ausdauer und Sangesfreude.
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Jugendfestival mit Live-Konzert
Erstmals bot man in der Willibaldswoche auch einen eigenen Programmpunkt fĂŒr die Zielgruppe Jugend an. Das Festival wurde mit einem âAbendfunkelnâ eröffnet. Dabei traten die Jugendkantorei am EichstĂ€tter Dom und der Jugendchor St. Remigius aus DĂŒsseldorf auf. âWir haben auf Musik gesetzt, auf Festivalstimmung und Gemeinschaftserlebnisâ, betonte Anna Kirschner vom Fachbereich Jugend. Folgerichtig gab es im Seminargarten ein Live-Konzert mit dem Regensburger Duo âOhrangeâ und im Anschluss Musik mit DJ Tobias Netter.
Silent Disco im Dom
Musik ganz anderer Art setzte dann den Schlusspunkt des Tages: Elektrosounds, die liturgischen Chorgesang verfremdeten, und eine dazu entwickelte Lichtinstallation schufen im Dom ein völlig neues RaumgefĂŒhl. Ăber zweieinhalb Stunden herrschte ein reges Kommen und Gehen, um die Silent Disco mit dem Titel âWillibald meets Lights and Beatsâ zu erleben.