Dienstag, 03.02.2026

INGOLSTADT – Die Kriminalpolizei warnt vor einer Betrugsmasche mit falschen Bankmitarbeitern, die aktuell zunehmend um sich greift. Ein 47-jähriger Gaimersheimer fiel kürzlich auf die Betrüger herein und verlor dabei einen hohen fünfstelligen Betrag.

Der Geschädigte erhielt einen vermeintlichen Anruf seiner Hausbank. Der Betrüger gab sich als Mitarbeiter aus und behauptete, betrügerische Überweisungen müssten rückgängig gemacht werden. Der Gaimersheimer gab daraufhin via TAN-Verfahren zwei Überweisungen frei, die auf Konten der Betrüger gingen. Im weiteren Verlauf gelang es dem Täter, seinen Opfer einen Fremdzugriff auf den PC und die Banking-App zu entlocken.

Kriminalpolizei gibt Sicherheitsratschläge

Erst nachdem das Konto vollständig leergeräumt war, kamen dem 47-Jährigen Bedenken. Er beendete die Verbindung, doch der Betrüger hatte bereits großen Schaden angerichtet. Die Ermittlungen übernimmt die Kriminalpolizei Ingolstadt, die folgende Präventionstipps gibt: Geben Sie am Telefon keine Bankdaten, Zugangsdaten, PIN´s oder TAN´s preis. Bankmitarbeiter fordern niemals die Herausgabe solcher Daten und keinen Fernzugriff auf Ihren PC. Im Zweifelsfall rufen Sie Ihre Bank direkt an – benutzen Sie aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen. Lassen Sie sich vom Anrufer nicht unter Druck setzen und beenden Sie das Gespräch schnellstmöglich. Warnen Sie auch Familie und Freunde vor dieser Betrugsmasche. Bei Verdacht rufen Sie die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Nummer an oder im Notfall unter 110.

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