Dienstag, 13.01.2026

MÜNCHEN – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat sich am Dienstag (13.05.2025) klar gegen die EinfĂŒhrung einer kommunalen Verpackungssteuer im Freistaat positioniert. Hintergrund ist das Modell der Stadt TĂŒbingen, die bereits seit drei Jahren eine Abgabe auf Einwegverpackungen im To-go-Bereich erhebt. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese Abgabe im vergangenen Jahr fĂŒr rechtmĂ€ĂŸig erklĂ€rt.

Aiwanger: Verpackungssteuer fĂŒhre nur zu mehr BĂŒrokratie

Aiwanger warnt nun vor einer Übernahme des Modells in Bayern. „Wir brauchen keine zusĂ€tzlichen Steuern, die zusĂ€tzlich noch BĂŒrokratie aufbauen. So eine Abgabe auf Einweg-Verpackungen wĂŒrde beispielsweise die Gastronomiepreise erhöhen und die Betriebe mit neuer BĂŒrokratie ĂŒberziehen“, erklĂ€rte der Wirtschaftsminister in einer Mitteilung.

Mindestlohnerhöhung konterkariert sinkende Mehrwehrtsteuer

Bereits durch die geplante Erhöhung des Mindestlohns werde die Wirkung der ab Januar 2026 greifenden Mehrwertsteuersenkung auf sieben Prozent ausgehebelt. „Unsere Betriebe brauchen keine neuen Belastungen, sie brauchen freie Hand, um das GeschĂ€ft in Schwung zu halten“, so Aiwanger.

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