WEILBACH – Umfangreiche und intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei mit Zentralaufgaben und der Staatsanwaltschaft führten Ende Juni 2025 zu einer großangelegten Durchsuchungsaktion. An dieser war auch ein Spezialeinsatzkommando beteiligt. An den insgesamt drei Objekten wurden zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Diese sitzen mittlerweile in Haft.
Handel mit zweistelligem Kilobereich
Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens aus einem benachbarten Bundesland erlangte die KPIZ bereits Anfang 2024 Erkenntnisse darüber, dass mehrere Mitglieder einer Rockergruppierung einen schwunghaften Handel mit Rauschgift betreiben sollen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich hierbei um Betäubungsmittel im mittleren zweistelligen Kilobereich. Im Rahmen der intensiven Ermittlungen erfolgte schließlich Ende Juni die Durchsuchung von insgesamt drei Objekten im Raum Miltenberg sowie im Raum Wertheim.
Waffen und gefälschte Dokumente gefunden
Bei der groß angelegten Durchsuchungsaktion, bei der neben Kräften der KPIZ auch ein Spezialeinsatzkommando sowie mehrere Diensthundeführer im Einsatz waren, konnten die beiden Tatverdächtigen im Alter von 39 und 45 Jahren vorläufig festgenommen werden. Bei den anschließenden Durchsuchungen konnten Betäubungsmittel, mehrere verbotene Waffen sowie gefälschte Dokumente sichergestellt werden.
Untersuchungshaft angeordnet
Noch am selben Tag wurden die beiden Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Amtsgericht vorgeführt. Ein Ermittlungsrichter ordnete auf Grund des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft an. Die Männer befinden sich beide in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Ein dritter Tatverdächtiger wurde nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern unterdessen weiter an.