A9 BEI INGOLSTADT – Ein bulgarischer Sattelzug rollte am Dienstagmorgen (13.01.2026) kurz nach 2 Uhr auf der A9 zwischen Ingolstadt-SĂŒd und Ingolstadt-Nord in Fahrtrichtung NĂŒrnberg. Plötzlich geriet der Lastwagen nach rechts und touchierte die provisorische Leitplanke. Der 69-jĂ€hrige griechische Fahrer verlor die Kontrolle.
Auflieger kippt um – Zugmaschine dreht sich
Der Sattelzug schleuderte zurĂŒck und durchbrach die Mittelleitplanke. Der Auflieger kippte um, die Zugmaschine drehte sich um 180 Grad. Der Lastwagen kam im Mittelstreifen zwischen beiden Richtungsfahrbahnen zum Stehen. Das FĂŒhrerhaus ragte in den linken Fahrstreifen Richtung MĂŒnchen hinein. Der 69-JĂ€hrige erlitt schwere Verletzungen. Das Rote Kreuz brachte ihn ins Klinikum Ingolstadt. Die Polizei geht von einem medizinischen Problem als Unfallursache aus.
20 Tonnen Holz mĂŒssen entladen werden
Um 3:30 Uhr alarmierte die Autobahnmeisterei die Bergungsfirmen. Markus Knon, Einsatzleiter Dienstleistungen Knon, beschreibt die Lage: „Haben wir einen querliegenden Lastwagen und Sattelzug in Fahrtrichtung NĂŒrnberg. Diese wurde umgeschmissen und dann durch die Mittelleitplanken noch durch. Ist ein groĂes TrĂŒmmerfeld.“ Diesel und Motorenöl liefen aus. Die Schutzwand war auf einem Kilometer umgerissen.
Verkehrschaos im Berufsverkehr
Peter Eineder, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Bergungsfirma Eineder, rĂŒckte mit schwerem GerĂ€t an. „Er ist beladen mit ungefĂ€hr 20 Tonnen Holz. Ist leider defekt das alles. MĂŒssen den jetzt bergen“, so Eineder laut Pressebericht. Die A9 Richtung NĂŒrnberg blieb voll gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Ingolstadt-SĂŒd ausgeleitet. Auch der linke Fahrstreifen Richtung MĂŒnchen war dicht. Als der Berufsverkehr einsetzte, staute sich der Verkehr. Die Bergungsarbeiten dauern bis in den Vormittag an.

