HOF – Während viele Menschen im Januar schwören, endlich mehr Sport zu treiben, macht es der Waschbär ganz anders – er ruht sich aus. Der Zoo Hof kürte den cleveren Räuber zum Zootier des Monats Januar. Waschbären halten Winterruhe: Sie starten dick gefressen, tiefenentspannt und ganz ohne Stress ins neue Jahr.
Winterruhe ist nicht gleich Winterschlaf
Aber was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe? Beim Winterschlaf – wie ihn etwa Igel oder Siebenschläfer halten – fährt der Körper auf Sparflamme: Herzschlag, Atmung und Körpertemperatur sinken stark ab. Erwacht ein solches Tier zu plötzlich, kann das sogar lebensgefährlich sein.
Flexible Energiespar-Strategie
Ganz anders der Waschbär: Er döst sich zwar gemütlich durch die kalte Jahreszeit, kann aber jederzeit aufwachen – etwa wenn es draußen milder wird, sich eine Futterchance bietet oder Gefahr droht. Eine gelungene Mischung aus Energiesparen und Reaktionsbereitschaft – mit dem kleinen Nachteil, dass dieser flexible Zustand mehr Energie verbraucht als ein tiefer Winterschlaf.
Perfektes Vorbild für Jahresbeginn
Kaum ein Tier passt besser zum Jahresbeginn als der Waschbär. Er ruht viel, spart Energie und bleibt dabei jederzeit aufmerksam. Mit seiner Winterruhe und seiner Anpassungsfähigkeit ist er ein echtes Vorbild für einen gelassenen Start ins neue Jahr.
Während viele von uns noch ihre Vorsätze sortieren, hat er längst vorgesorgt – mit einem soliden Fettpolster und einer ordentlichen Portion Gelassenheit. Und wenn der Frühling kommt, ist er ausgeschlafen, energiegeladen – und startet mit Top-Figur in die neue Saison.
Der Zoo Hof wünscht allen einen guten Start ins neue Jahr!

