SCHROBENHAUSEN – Mit der kommunalen Wärmeplanung verfolgt Schrobenhausen das Ziel, bis spätestens 2045 eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Wärmeversorgung zu erreichen. Per Stadtratsbeschluss vom 18.02.2025 hat sich die Lenbachstadt diesem Ziel fest verschrieben.
Bestandsanalyse zeigt Potenziale
Die Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Bestandsanalyse bilden dabei die Grundlage für die nächsten Schritte im Rahmen einer anstehenden Potenzialanalyse. Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzlich vorgeschrieben – alle Kommunen in Deutschland müssen diese erstellen.
Noch 77 Prozent fossile Energien
Schrobenhausen profitiert vom ZUG-Förderprogramm (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft) und hat sich verpflichtet, die kommunale Wärmeplanung bis Mitte 2026 zu erstellen. Die Analyse zeigt klar: Noch wird überwiegend mit Öl und Gas geheizt (rund 77 Prozent), aber in mehreren Ortsteilen gibt es bereits gute Voraussetzungen für erneuerbare Wärmenetze.
Fernwärmering um Innenstadt
Bereits bestehende Netze, wie den jüngst geschlossenen Fernwärmering um die Schrobenhausener Innenstadt, bieten eine gute Basis. Veranschaulicht wird der Wärmeenergiebedarf durch ein umfassendes Wärmecluster für das gesamte Stadtgebiet inklusive der Ortsteile.
Basis für weitere Planungen
Die gesamte Bestandsanalyse ist auf der Webseite der Stadt Schrobenhausen im Bereich „Bauen & Wirtschaft“ unter „Kommunale Wärmeplanung“ einzusehen. Dennoch stellt der Zwischenbericht zur Bestandsanalyse einen wichtigen ersten Schritt dar, der die Grundlage für alle weiteren Analysen und Planungen bildet.

