A9 BEI LANGENBRUCK – Ein 23-jĂ€hriger Autofahrer unternahm am Donnerstagabend (29.01.2026) gegen 21:30 Uhr einen kurzfristigen Fluchtversuch nach einem alleinbeteiligten Verkehrsunfall auf der A9 an der Anschlussstelle Langenbruck. Der aus dem Landkreis Kelheim stammende junge Mann war nach Zeugenangaben mit seinem Auto von der A9 in Fahrtrichtung NĂŒrnberg abgefahren.
Von Fahrbahn abgekommen
Hierbei kam er wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei NĂ€sse in der dortigen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Das Auto ĂŒberrollte den dortigen Leitplankenbeginn und kollidierte anschlieĂend auf der dahinterliegenden GrĂŒnflĂ€che mit mehreren Verkehrszeichen.
Zeugin folgt FlĂŒchtigem
Als eine hilfsbereite Autofahrerin sich um den Verunfallten kĂŒmmern wollte, fuhr dieser mit seinem stark beschĂ€digten Fahrzeug weiter auf die B300 in Richtung Reichertshofen. Die Zeugin folgte dem unbeleuchteten Fahrzeug und verstĂ€ndigte hierbei die Polizei.
Platter Reifen stoppt Flucht
Die erheblichen UnfallschÀden und ein defekter Vorderreifen zwangen den jungen Mann seine Flucht abzubrechen und am Fahrbahnrand anzuhalten. Die im Anschluss eintreffende Polizeistreife stellte bei ihm deutliche körperliche Anzeichen auf einen vorangegangenen Drogenkonsum fest. Er musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen.
11.000 Euro Schaden
Sein Fahrzeug holte ein beauftragter Abschleppdienst ab. Der Gesamtsachschaden bezifferte sich auf rund 11.000 Euro. Verletzt ist der Autofahrer, gegen den nun wegen Unfallflucht und StraĂenverkehrsgefĂ€hrdung ermittelt wird, nicht.

