BAYERN – Bayern war 2025 das Gründerland Nummer 1 in Deutschland. Das zeigt der aktuelle Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, den der Startup-Verband gemeinsam mit startupdetector veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 3.568 Unternehmen gegründet, davon 785 in Bayern (22 Prozent). Damit liegt der Freistaat deutlich vor Nordrhein-Westfalen (658) und Berlin (619).
Aiwanger sieht Erfolg bestätigt
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Bayerns Gründerszene ist stark – und das ist kein Zufall! Die hohe Zahl von Start-up-Gründungen belegt unseren Erfolg. Denn wir schaffen die richtigen Bedingungen: mit Coaching, Infrastruktur, Netzwerken und Zugang zu Kapital.“
46 Prozent Zuwachs gegenüber 2024
Gegenüber 2024 hat in Bayern die Zahl der Neugründungen um 46 Prozent zugelegt (Deutschland: 29 Prozent). „Diese Zahlen machen Mut. Denn wer hier gründet, glaubt an den Wirtschaftsstandort Bayern – auch in schwierigen Zeiten. Jetzt muss der Bund endlich unternehmerfreundlicher werden: Unternehmenssteuern runter auf maximal 25 Prozent!“, so Aiwanger.
München europaweit Spitze
Bei den Gründungen pro Kopf liegt München deutschlandweit klar auf Platz 1 und baut damit seinen Vorsprung gegenüber Berlin deutlich aus. München verzeichnet 19,3 Neugründungen pro 100.000 Einwohner, die Hauptstadt 16,8.
500 Millionen Euro Fondsvolumen
Um Start-ups den Zugang zu Kapital zu erleichtern, hat der Freistaat im vergangenen Jahr die VC4Start-ups Initiative an den Start gebracht. Der neue Bayern Kapital Wachstums- und Scale-up Fonds ist mit einem Fondsvolumen von 500 Millionen Euro ausgestattet; pro Unternehmen sind Beteiligungen bis zu 50 Millionen Euro möglich.
Europaweit kann sich der Freistaat ebenfalls sehen lassen: 4 der 12 besten europäischen Start-up-Hubs liegen in Bayern.

