MÜNCHEN – Die Bayerische Staatsregierung ehrt hervorragende handwerkliche Leistungen mit einem Staatspreis, den eine unabhängige Jury vergibt. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt verleiht die Auszeichnung am 6. März ab 14:00 Uhr auf der Internationalen Handwerkmesse (IHM). Der Staatspreis richtet den Fokus auf Betriebe, die Qualität, Nachhaltigkeit, Kreativität und Innovationsfähigkeit vereinen.
Auszeichnung macht handwerkliche Exzellenz sichtbar
„Unser Handwerk steht für Qualität und Nachhaltigkeit, für Kreativität und Innovationsfähigkeit bei technischen und kunsthandwerklichen Leistungen“, erklärte Gotthardt. Die Auszeichnung soll hervorragende Leistung buchstäblich sichtbar machen – ob in Verkaufsräumen oder im Internet. Jeder Betrieb mit dem Siegel zeigt: Hier entstehen Spitzenprodukte und Dienstleistungen mit handwerklichem Anspruch.
Die Internationale Handwerkmesse präsentiert seit Jahren eine Leistungsschau handwerklicher Spitzenleistungen und technischer Innovationen aus aller Welt. „Ich freue mich jedes Jahr auf dieses Ereignis“, sagte Gotthardt.
Geschichte des Staatspreis reicht bis 1952 zurück
Bayerns Ministerpräsident Hans Ehard initiierte den Staatspreis 1952 erstmalig auf dem Messeereignis. Damals erhielten 20 Ausstellerinnen und Aussteller die Auszeichnung. Seitdem findet jährlich eine Staatspreisverleihung an Aussteller aus aller Welt statt. Über 1.900 prämierte Objekte und Produkte fanden seither den Weg in internationale Museen und Kunstsammlungen – ein Beleg für ihre Besonderheit und Dauerhaftigkeit.
Prämierte technische Produkte entstehen aufgrund ihrer Innovativität häufig über einen langen Zeitraum. Auch die prämierten Unternehmen sind länger am Markt als der Durchschnitt – davon allein sieben der bereits 1952 prämierten Unternehmen.
Bayern investiert massiv in handwerkliche Ausbildung
Für die Bayerische Staatsregierung nimmt das Handwerk einen hohen Stellenwert ein. „Unternehmerische Selbstständigkeit, der Mut, aus eigener Leistung zu bestehen und sich in der eigenen Leistung zu bewähren: Das ist Handwerk. Wir sorgen dafür, dass dieses Leistungsvermögen die richtigen Rahmenbedingungen für eine gute betriebliche Entwicklung findet. Das ist die Politik schließlich unserer Handwerkerinnen und Handwerkern schuldig!“, betonte Gotthardt. Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert die berufliche Bildung im Handwerk konsequent – von der Ausbildung bis zum krönenden Meisterabschluss.
In den vergangenen fünf Jahren investierte das Bayerische Wirtschaftsministerium einschließlich Meisterbonus insgesamt 249 Millionen Euro an Landes- und EU-Mitteln – eine Viertelmilliarde – in den Handwerkssektor. Dies unterstreicht das Bekenntnis Bayerns zur Zukunftsfähigkeit des Handwerks.

