PFAFFENHOFEN AN DER ILM – Die Stadt Pfaffenhofen engagiert sich aktiv für den Schutz der Artenvielfalt. Die dafür vorgesehenen Maßnahmen und Projekte sind in der kommunalen Biodiversitätsstrategie festgehalten. Auch im Jahr 2025 wurde intensiv an deren Umsetzung gearbeitet.
Drei-Zonen-Garten im Fokus
Im Frühjahr stand das naturnahe Gärtnern im Fokus. Um interessierten Bürgern praxisnahes Wissen zu vermitteln, stellte Markus Gastl in einem Vortrag das Konzept des Drei-Zonen-Gartens vor. Dabei erfuhren die Teilnehmenden, wie verschiedene Gartenbereiche sinnvoll gestaltet werden können und sich gegenseitig ergänzen.
Regenwurm als „König des Erdreichs“
Einen besonderen Blick auf einen oft unterschätzten Gartenbewohner ermöglichte das Theaterstück „Fräulein Brehms Tierleben“. Im Mittelpunkt stand der Regenwurm – der unscheinbare „König des Erdreichs“. Anhand historischer Zeichnungen von Alfred Brehm sowie aktueller Forschungsergebnisse lernten die Zuschauer auf unterhaltsame Weise viel über verschiedene Regenwurmarten.
Gerolsbachpark wird umgestaltet
Die Planungen zur Umgestaltung des Gerolsbachparks laufen derzeit auf Hochtouren. In den kommenden Jahren sollen Flächen ökologisch aufgewertet und gleichzeitig neue Aufenthaltsbereiche für die Bevölkerung geschaffen werden.
Retentionsraum an der Ilm
Weitere umfangreiche Maßnahmen werden auf den Wiesen entlang der südlichen Ilm umgesetzt. Dort entsteht zusätzlicher Retentionsraum, unter anderem durch Geländemodellierungen und Gehölzablagerungen. Geplant sind zudem Pflanzungen mit heimischem, artenreichem Saatgut.
Fledermaus-Hörstation für 2026
Auch 2026 setzt Pfaffenhofen sein Engagement für die Biodiversität fort. Im Bürgerpark wird eine Fledermaus-Hörstation eingerichtet, die Fledermausrufe in für den Menschen hörbare Töne umwandelt. Die besten Chancen auf Live-Beobachtungen bestehen in den Sommermonaten in den Abend- und Nachtstunden. Weitere Informationen zur Biodiversität in Pfaffenhofen gibt es unter pfaffenhofen.de/biodiversitaet.

