KIEFERSFELDEN – Ein Jugendlicher befand sich am Freitag (09.01.2026) mit zwei Freunden auf einem Hofanwesen in Kiefersfelden. Hierbei bemerkte der junge Mann eine Stromleitung, die aufgrund von Schneemassen durchhing. Beim Versuch, den Schnee mittels eines metallischen Gegenstandes von der Leitung zu entfernen, wurde er durch den Strom (20.000 Volt) erheblich verletzt.
Hubschrauber bringt ins Krankenhaus
Der Jugendliche wurde unter laufender Reanimation mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Am Sonntag (11.01.2026) erlag er seinen schweren Verletzungen.
Kriminalpolizei ermittelt
Die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die Ermittlungen zu den Todesumständen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen derzeit nicht vor, es wird von einem tödlichen Unfall ausgegangen.
Polizei warnt eindringlich
Die Polizei warnt eindringlich vor dem Umgang mit Stromleitungen. Wer mit diesen mittelbar oder unmittelbar in Kontakt gerät, muss mit schweren bis hin zu tödlichen Verletzungen rechnen. Bereits die Annäherung an Oberleitungen ist extrem gefährlich und die Hochspannung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.

