LAUBEN – Ein tragischer Fall erschüttert die Gemeinde Lauben im schwäbischen Landkreis Unterallgäu. Die seit dem 5. August 2025 vermisste 36-jährige Valerie von M. konnte am Donnerstag (28.08.2025) tot in einem Waldstück aufgefunden werden. Am Freitag (29.08.2025) bestätigte die Obduktion die Identität der zweifachen Mutter – der 38-jährige Lebensgefährte gestand den Mord.
Obduktion bringt traurige Gewissheit
Am Freitagnachmittag (29.08.2025) erhielten die Ermittler die entscheidende Bestätigung: Bei der aufgefundenen Leiche handelt es sich tatsächlich um die vermisste Valerie von M. Die 36-Jährige war seit dem 5. August 2025 als vermisst gemeldet.

Parallel zur Obduktion gestand der 38-jährige Lebensgefährte der zweifachen Mutter, sie getötet zu haben. Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Der genaue Tathergang ist allerdings noch völlig unklar.

Ermittlungsgruppe „Koppel“ im Großeinsatz
Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hatte bereits am Donnerstag ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs eines Tötungsdelikt eingeleitet. Die Ermittlungsgruppe „Koppel“ führte umfangreiche Durchsuchungen durch.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen durchsuchten die Beamten aufgrund richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse das Wohnanwesen des Tatverdächtigen, einen landwirtschaftlichen Betrieb sowie ein Freizeitgrundstück. Unterstützungskräfte der Zentralen Einsatzdienste, Diensthundeführer mit Leichenspürhunden aus benachbarten Polizeipräsidien und Kräfte der Bereitschaftspolizei kamen zum Einsatz.
Ermittlungen zum Tathergang des Mord dauern an
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere zur genauen Tatbegehung und zu den Hintergründen der Tat, dauern weiterhin an. Der Tathergang bleibt bisher völlig ungeklärt. Die Ermittler arbeiten weiter daran, die näheren Umstände der Tat zu rekonstruieren.